Nutzen - Erhalten - Schützen

Viele unterschiedliche Interessen auf engstem Raum
Der Kanton St.Gallen will ein attraktive
r Wirtschaftsstandort sein. Dazu braucht es eine flächendeckende Erschliessung und eine gute Infrastruktur. Doch das allein genügt nicht. Für erfolgreiche Unternehmen und qualifizierte Arbeitskräfte mit ihren Familien hat ein gesunder Wohn- und Lebensraum einen ebenso hohen Stellenwert. Eine nachhaltige Raumordnung, aber auch die Interessen der Umwelt müssen angemessen berücksichtigt werden. In meiner täglichen Arbeit als Vorsteher des Baudepartementes geht es immer darum, die vielfältigen Interessen auf engstem Raum gegeneinander abzuwägen um Neues zu schaffen, Bewährtes zu erhalten und Wertvolles zu schützen.

 
Wir nehmen unsere Infrastrukturaufgaben ernst
Die Bereitstellung und Instandhaltung zentraler Infrastrukturanlagen im Kanton für Bildung, Versorgung, Gesundheit und Sicherheit sowie der Ausbau leistungsfähiger Verkehrswege und Gesamtverkehrsssysteme mit optimaler Anbindung an die übergeordneten Netze sind entscheidende Voraussetzungen für die Weiterentwicklung unseres Kantons.
Mit der Fertigstellung des Nationalstrassennetzes im Kanton, dem 15. Strassenbauprogramm bis 2012 und mit dem Investitionsprogramm für kantonale Hochbauprojekte unterstreicht das Baudepartement eindrücklich seinen Willen zur Förderung des Wirtschaftsstandortes St.Gallen und zur Sicherstellung einer verlässlichen Grundauslastung unseres örtlichen Baugewerbes.
Zusätzlich ist das Baudepartement aber auch laufend bestrebt, die Baubewilligungsverfahren - im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben - zu straffen und die Verfahrensabläufe rascher und kundenorientierter zu gestalten.
 
Wir koordinieren alle Interessen bei raumrelevanten Vorhaben
Wichtige Infrastrukturvorhaben können nur dann ihren vollen Nutzen entwickeln, wenn sie aus einer Gesamtsicht heraus und unter Abwägung sämtlicher Interessen geplant und realisiert werden. So gehören ressourcensparende und ökologische Überlegungen heute unverzichtbar zum Standard bei jeder Projektvorbereitung im Baudepartement.
Die Berücksichtigung der Umweltschutzgesetzgebung und die Einhaltung der Vorgaben aus dem kantonalen Richtplan und den kommunalen Nutzungsplanungen werden auch künftig zwingende Randbedingungen für Baubewilligungen bleiben, denn nur so können wir die Anliegen und Voraussetzungen für einen auch künftig attraktiven Wohn- und Lebensraum in unserem Kanton sicherstellen.
 
Konkrete Lösungen verlangen "harte Knochenarbeit"
Allgemeine und wenig verbindliche Patentrezepte werden zwar in der Politik eingesetzt, können aber insbesondere im Baubereich herzlich wenig zu konkreten Lösungen beitragen. Wenn wir auch künftig wichtige Bauvorhaben realisieren wollen, die aus einer Gesamtsicht heraus für alle Beteiligten Sinn machen, kommen wir nicht darum herum, frühzeitig Kompromisse für jeden Einzelfall zu erarbeiten. Dies ist in den meisten Fällen zwar harte Knochenarbeit und zusätzlicher Arbeitsaufwand, zugleich aber auch eine Chance, wirklich nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Wenn uns Wohn- und Lebensqualität im Kanton wichtig sind, müssen wir vermehrt bereit sein, Kompromisse einzugehen, bei denen alle Beteiligten einen Teil ihrer Forderungen preisgeben. Diese Grundhaltung habe ich bisher konsequent durchgesetzt und ich werde dies in meinem Departement auch in Zukunft tun. Die gleiche Bereitschaft muss im Gegenzug allerdings auch bei all unseren täglichen Kunden vorhanden sein. Nur so können wir ein Optimum zwischen Nutzen, Erhalten und Schützen erreichen.